Fachbeitrag “Zum Aufbau digitaler Beziehungen”

Verfasser: Mag. Sabrina Hanneman, Zensations New Media Agency
Erschienen: Erfolgsmagazin, September 2011

Lesen Sie hier einen interessanten Auszug des Fachbeitrages „Kooperationen – mit added value erfolgreich“, der als zusätzliche Information zum Seminarabend “Professionelle Social Media Kampagnen: Beziehungsaufbau anstelle von Werbung” mit der Vortragenden Mag. Sabrina Hanneman dient.

Zum Aufbau digitaler Beziehungen (Auszug)

Kundengewinnung ist das A und O erfolgreichen Marketings. Das gilt online wie offline. Das buchstäbliche Hineinstolpern in Soziale Netzwerke ist allerdings in vielen Fällen nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Wo Planung und Zielsetzung versagen, trifft man oftmals auf reine Improvisation. Die Budgets für klassische Werbe- und PR-Maßnahmen werden immer knapper und im Vergleich zu einer TV- oder Printkampagne kann mit gezieltem Social Media Marketing doch eine ganze Menge mehr bewegt werden.

Von vielen Unternehmen werden auch die eigenen Kunden wiederentdeckt und ein Social Web Auftritt muss her. Gerade Agenturen stehen dabei oftmals vor dem Problem, dass bei den Auftraggebern erst ein Bewusstsein geschaffen werden muss. Eine einfache Frage: „Wen möchten Sie erreichen“ mit „Alle“, oder „So viele, wie nur möglich“ zu beantworten ist gefährlich und zeigt auf einen Blick, dass noch viel Vorarbeit zu leisten ist.

Leichter tun wird sich, wer seine Zielgruppen kennt und versteht. Eine Recherche im Vorfeld minimiert dabei spätere Stolperfallen. Im Idealfall sind ohnehin bereits Zielgruppenanalysen vorhanden, auf denen Strategien aufgebaut werden können.

Mit Aktionismus wachsen
Aktionismus in Form von Gewinnspielen, Specials und Co. kann helfen, um sich online kurzzeitig zu positionieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen. In Sozialen Medien geht es allerdings um mehr, als um kurzzeitige Beschäftigung. Dialogorientiertheit steht im Vordergrund. Informationen müssen spannend aufbereitet und verbreitet werden. Hinter den Usern stehen Menschen, die direkt und authentisch angesprochen werden möchten.

Wichtig ist es auch, Neugierde zu wecken. Während vor einiger Zeit Facebook, Twitter Foursquare und Co. als Spielwiese für Unternehmen betrachtet wurden, setzt langsam aber sicher eine allgemeine Professionalisierung ein. Präsent zu sein allein genügt schon lange nicht mehr und wird mittelfristig nicht zum Erfolg führen. Wie in der klassischen Kommunikation, gehört zuerst einmal die Beschäftigung mit den eigenen Kunden, die Erstellung eines Gesamtkonzeptes und das Bereitstellen des dazugehörigen Projektplans zu den Hausaufgaben.

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