
Personalführung
Onboarding planen: Erste Wochen strukturieren
Der erste Eindruck prägt die Zusammenarbeit.
Warum die ersten Wochen den Unterschied machen
Der erste Eindruck prägt die Zusammenarbeit. Nach dem HR-Blog von Absolventa gelingt die Integration neuer Kolleg:innen mit einem strukturierten Onboarding-Prozess; Motivation, Produktivität und langfristige Bindung steigen.
Fast ein Drittel der qualifizierten Mitarbeitenden kündigt bereits in der Probezeit oder im ersten Jahr. Personalverantwortliche investieren beim Recruiting viel Zeit und Geld in die Auswahl. Ein schlecht organisiertes Onboarding macht diesen Aufwand zunichte.
Drei Ziele lassen sich getrennt planen: fachliche Einarbeitung mit Kennenlernen der täglichen Aufgaben und Motivation zum eigenständigen Arbeiten; Kontaktaufbau zu Kolleg:innen und Integration ins Team; Vermittlung von Unternehmenskultur, geteilten Werten, gängigen Strategien und Prozessen.
Die Haufe Akademie fasst dieselben Dimensionen als fachliche, soziale und kulturelle Einarbeitung zusammen. Als Nutzen nennt sie Aufbau von Fachkompetenz und Prozesswissen, Bindung, Motivation und Identifikation, Reduzierung der Time-to-Productivity sowie Minimierung von Fluktuation in der Probezeit.
Die ersten Wochen sind kein einmaliger Begrüßungstermin, sondern eine geplante Abfolge von Maßnahmen mit klaren Zuständigkeiten. Versäumtes lässt sich später nur mit Aufwand nachholen: fachliche Lücken, fehlende Kontakte und unklare Erwartungen kosten laufend Zeit.
Zahlen zum Onboarding: Wirkung und Herausforderungen
- Kündigungen in Probezeit oder erstem JahrFast ein Drittel der qualifizierten Mitarbeitenden
- Mitarbeiter:innen, die Kündigung vor erster Arbeit kennen21 %
- Mitarbeiter:innen, die nur bei bestimmten Stellenausschreibungen Kündigungen vor erster Arbeit kennen9 %
- Mitarbeiter:innen, die keine solchen Fälle kennen70 %
Fachliche, soziale und kulturelle Einarbeitung im Onboarding
- Fachliche EinarbeitungKennlernen täglicher Aufgaben, Prozesswissen, eigenständiges Arbeiten lernen
- Soziale EinarbeitungKontakte aufbauen, Teamintegration, Buddy-Programm nutzen
- Kulturelle EinarbeitungUnternehmenswerte, Strategien, Prozesse vermitteln, Alltagssichtbarkeit von Kultur
Onboarding in Phasen planen: vom Preboarding bis zur Weiterentwicklung
Die Haufe Akademie beschreibt Onboarding als systematischen Integrationsprozess über drei bis sechs Monate. Er gliedert sich in vier Phasen: Preboarding, Orientierung, Integration und Weiterentwicklung.
Das Preboarding beginnt vor dem ersten Arbeitstag. Die ersten Wochen liegen in der Orientierungs- und der beginnenden Integrationsphase; die Weiterentwicklung folgt in den Monaten danach.
Onboarding ist von der reinen Einarbeitung abzugrenzen, die sich primär auf fachliche Aufgaben konzentriert. Ebenso unterscheidet es sich vom Offboarding, das den strukturierten Austritt begleitet.
Personio beschreibt eine gröbere Variante mit drei Phasen: Vorbereitung, Orientierung und Integration. Die Gesamtdauer hängt von der Komplexität der Position ab.
Jede Phase braucht eigene Maßnahmen, Verantwortliche und Zeitpunkte. Beispiele: Unterlagen und Willkommensinformation im Preboarding, Arbeitsplatz und Erstgespräche in der Orientierung, eigenständige Aufgaben und Feedbackschleifen in der Integration.
Wer die Phasen schriftlich festhält, kann den Plan anpassen und nach den ersten Wochen prüfen, ob die Schritte stattgefunden haben. Als zentrale Erfolgsfaktoren nennt die Haufe Akademie Onboarding-Checkliste, Buddy-Programme, digitale Tools und Vermittlung von Unternehmenswerten.
Onboarding-Phasen: Vom Preboarding bis zur Weiterentwicklung
- Preboarding
- Ab Vertragsunterzeichnung – Vor dem ersten Arbeitstag
- Orientierung
- Erste Arbeitswoche – Erster Tag bis Ende der ersten Woche
Vor dem ersten Tag: Preboarding und Vorbereitung
Das Preboarding beginnt mit der Vertragsunterschrift. Die Wiener Städtische beschreibt ihre Pre- und Onboarding-App so: Preboarding-Inhalte stehen ab Vertragsunterzeichnung bereit und werden ab dem ersten Arbeitstag durch Onboarding-Inhalte ergänzt.
Im Preboarding werden Unternehmen und künftige Abteilung vorgestellt. Dazu kommen eine Vorschau auf die erste Arbeitswoche, ein Überblick über Benefits und Netzwerke sowie eine Liste der wichtigsten Ansprechpartner:innen.
Die Checkliste von Absolventa verlangt, den ersten Arbeitstag vorzubereiten, einen Einarbeitungsplan zu erstellen, die Grundausstattung bereitzustellen und den Arbeitsplatz einzurichten. Alles lässt sich ab Vertragsunterschrift erledigen.
Konkret sind Arbeitsplatz, Zugänge und Geräte anzulegen, Ansprechperson und Buddy festzulegen, der Einarbeitungsplan an die Position anzupassen und die ersten Wochen mit Terminen zu hinterlegen.
Der frühe Kontakt hat einen messbaren Hintergrund. In der bei Absolventa dargestellten Auswertung zu Kündigungen vor dem ersten Arbeitstag antworteten 21 Prozent mit Ja, 9 Prozent mit „nur bei bestimmten Stellenausschreibungen“ und 70 Prozent mit Nein.
Wer zwischen Zusage und erstem Tag nichts von sich hören lässt, verzichtet auf eine einfache Möglichkeit, diese Unsicherheit zu verringern.
Der erste Arbeitstag: Begrüßung, Ausstattung, erste Orientierung
Der erste Tag sollte einem vorbereiteten Ablauf folgen, nicht dem Zufall. Absolventa nennt in der Onboarding-Checkliste zuerst die Vorbereitung des ersten Arbeitstags und den Einarbeitungsplan.
Danach folgen herzliche Begrüßung, Bereitstellung der Grundausstattung, Einrichtung des Arbeitsplatzes, Kennenlernen der Kolleg:innen sowie Festlegung von Ansprechperson und Buddy.
Diese Punkte hängen voneinander ab: Ohne funktionierenden Arbeitsplatz und Zugänge lässt sich der Rest des Tages nicht sinnvoll gestalten.
Für den Tagesablauf heißt das: Begrüßung durch die Führungskraft oder die im Preboarding genannte Ansprechperson, Übergabe von Ausstattung und Zugängen, Rundgang mit Vorstellung im Team, gemeinsames Mittagessen als niederschwelliger sozialer Anlass und ein Abschlussgespräch.
Im Abschlussgespräch werden die wichtigsten Informationen des Tages zusammengefasst und offene Fragen gesammelt.
Mehr als diese Punkte sollte der erste Tag nicht enthalten. Überladung mit Fachinformationen verhindert die Orientierung, die in dieser Phase gebraucht wird.
Die ersten fachlichen Inhalte bleiben grundlegend: Grundwissen zu Firma, Angebot und Programmen sowie die wichtigsten Zuständigkeiten und Prozesse. Diese Themen lassen sich am ersten Tag ansprechen und in der ersten Woche vertiefen.
Die erste Woche strukturieren: Tages- und Wochenplan
Die erste Woche verbindet drei Stränge: fachliche Einarbeitung, Bekanntschaft mit dem Team und Überblick über betriebliche Abläufe. Absolventa nennt dazu das Kennenlernen der Kolleg:innen.
Ebenso wichtig sind Grundwissen zu Firma, Angebot und Programmen sowie die Erklärung der wichtigsten Zuständigkeiten und Prozesse.
Bei der Wiener Städtischen findet in der ersten Arbeitswoche ein Willkommenstag statt, um den Austausch der neuen Mitarbeiter:innen zu fördern.
Ein brauchbarer Wochenplan setzt pro Tag einen Schwerpunkt und hält Zeit für Gespräche frei. Tag 1: Begrüßung und Ausstattung; Tag 2: Unternehmensüberblick und Produktportfolio; Tag 3: zentrale Prozesse und Zuständigkeiten; Tag 4: erste fachliche Aufgaben; Tag 5: Rückblick und Ausblick.
Dazu kommen feste Check-ins mit Führungskraft und Buddy sowie ausdrücklich eingeplante Zeit für Fragen. Wird die Fragezeit nicht im Kalender reserviert, fällt sie im Tagesgeschäft weg.
Der Buddy ist in dieser Phase die zentrale Anlaufstelle für Alltagsfragen – von Zugängen über Abläufe bis zu informellen Gepflogenheiten. Absolventa nennt als Ziel ausdrücklich, die Integration ins Team zu erleichtern.
Wochen zwei bis vier: Aufgaben übernehmen und Feedback einholen
Ab der zweiten Woche sollten neue Mitarbeitende schrittweise eigenständige Aufgaben übernehmen. Die drei Onboarding-Ziele geben die Richtung vor: tägliche Aufgaben kennenlernen und zum eigenständigen Arbeiten motivieren; Kontakte zu Kolleg:innen aufbauen.
Lernpfade – im Preboarding begonnen und in den ersten Wochen fortgesetzt – strukturieren den Fortschritt. Sie machen sichtbar, welche Inhalte bereits abgeschlossen sind.
Regelmäßige Feedbackgespräche gehören in dieser Phase fest in den Kalender. Die Haufe Akademie nennt sie gemeinsam mit Kennzahlen wie Fluktuationsrate, Produktivitätsdauer und Zufriedenheit der Mitarbeitenden als Grundlage der Erfolgsmessung und kontinuierlichen Verbesserung.
Sinnvoll ist eine kurze Rückmeldung am Ende jeder Woche. Drei Fragen klären: Was lief gut, wo gab es Hürden, welche Aufgaben kann die Person in der kommenden Woche selbstständig übernehmen.
Der Einarbeitungsplan ist kein starres Dokument. Zeigt sich, dass Inhalte zu früh, zu spät oder gar nicht relevant sind, wird er angepasst – bei fachlichen Stationen, Teamkontakten und Schulungen.
Rollen klären: Führungskraft, Buddy und Team
Drei Rollen tragen das Onboarding in den ersten Wochen; jede braucht ein klar kommuniziertes Aufgabengebiet.
Die Führungskraft verantwortet Ziele, Aufgaben und Feedback. Sie legt fest, welche Ergebnisse nach den ersten Wochen erwartet werden, übergibt schrittweise eigenständige Aufgaben und führt die Feedbackgespräche.
Der Buddy übernimmt Alltagsfragen und soziale Integration. Er ist die Person, bei der man ohne Umweg fragen kann.
Das Team sorgt für Kontakte und Zusammenarbeit, etwa durch gemeinsame Termine, gegenseitige Vorstellung und Einbindung in laufende Abstimmungen.
Absolventa führt Ansprechperson und Buddy in der Onboarding-Checkliste als eigenen Punkt. Damit verbindet die Quelle ausdrücklich die Erleichterung der Integration ins Team.
Vorab muss geklärt sein: Wer ist Buddy, wie viel Zeit steht dafür zur Verfügung, und wer vertritt bei Abwesenheit?
Allen neuen Mitarbeitenden sollte zu Beginn schriftlich oder in einem kurzen Gespräch mitgeteilt werden, wer wofür ansprechbar ist: Führungskraft für Ziele und Feedback, Buddy für Alltagsfragen, Team für fachliche Zusammenarbeit.
Ohne diese Zuordnung landen Fragen entweder bei der falschen Person oder gar nicht.
Kultur, Werte und Zusammenarbeit vermitteln
Unternehmenskultur, Werte, Strategien und Prozesse sind ein eigenes Onboarding-Ziel, nicht bloß ein Nebenprodukt der fachlichen Einarbeitung.
Absolventa nennt in der Checkliste die Vermittlung von Unternehmenskultur, Werten und Zielen als eigenen Schritt. Die Haufe Akademie zählt die Vermittlung von Unternehmenswerten zu den zentralen Erfolgsfaktoren und nennt als Ziel unter anderem Unternehmenswerte, -kultur und -erwartungen.
Wirksam wird das nur, wenn Kultur im Arbeitsalltag sichtbar ist. Statt einer Präsentationsfolie mit Leitsätzen helfen konkrete Beispiele: Wie wird eine Entscheidung tatsächlich getroffen, wer wird wann eingebunden, wie geht das Team mit Fehlern und mit Kund:innen um.
Der Austausch mit erfahrenen Kolleg:innen aus anderen Abteilungen ergänzt das. Die Wiener Städtische setzt dafür einen Willkommenstag in der ersten Arbeitswoche an, der den Austausch der neuen Mitarbeiter:innen untereinander fördert.
Erwartungen an die neue Stelle sollten ebenso konkret benannt werden wie die Werte des Unternehmens: welche Ergebnisse in den ersten Monaten zählen, welche Spielräume bestehen und welche Abstimmungswege üblich sind.
Das vermeidet Missverständnisse, die später als Leistungs- oder Integrationsproblem erscheinen.
Digitale Begleitung und Lernpfade nutzen
Digitale Lösungen unterstützen den Einstieg, wenn sie an den Phasen ausgerichtet sind. Die Haufe Akademie nennt Learning Experience Plattformen (LXP) und Learning Management Systeme (LMS).
Sie ermöglichen skalierbares Onboarding mit individuellen Lernpfaden und reduzieren die Time-to-Productivity.
Ein konkretes Beispiel liefert die Wiener Städtische: Preboarding-Inhalte stehen ab Vertragsunterzeichnung zur Verfügung und werden ab dem ersten Arbeitstag durch Onboarding-Inhalte ergänzt.
Im Preboarding werden Unternehmen und künftige Abteilung vorgestellt, eine Vorschau auf die erste Arbeitswoche gegeben sowie Benefits, Netzwerke und wichtige Ansprechpartner:innen aufgelistet.
In der Onboarding-Phase folgen Tipps für den Arbeitsalltag, detailliertere Informationen zu Benefits und Sozialleistungen sowie ein Überblick über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Anfangszeit und darüber hinaus.
Die App enthält außerdem Quizzes, mit denen erlerntes Wissen spielerisch gefestigt wird; auch Feedback zur App wird eingeholt.
Für die Planung ergibt sich eine Aufteilung: organisatorische Informationen und erste Orientierung digital und zeitlich vor dem ersten Tag, Lerninhalte und Quizzes begleitend zu den ersten Wochen, persönliche Formate dort, wo Austausch und Beziehung entstehen sollen.
Skalierbar wird das vor allem bei mehreren Eintritten oder verteilten Standorten, weil Inhalte und Lernpfade wiederverwendbar sind.
Feedback und Erfolgsmessung: Was nach den ersten Wochen zählt
Regelmäßige Feedbackgespräche und messbare Kennzahlen bilden laut Haufe Akademie die Grundlage für Erfolgsmessung und kontinuierliche Verbesserung. Die Quelle nennt Fluktuationsrate, Time-to-Productivity sowie Mitarbeiterzufriedenheit.
Diese drei Größen erfassen unterschiedliche Aspekte: wie schnell jemand produktiv beiträgt, wie es den neuen Mitarbeitenden dabei geht und ob sie bleiben.
Ergänzend lohnt der Blick auf die Zeit vor dem ersten Tag. Absolventa weist darauf hin, dass ein erheblicher Teil der qualifizierten Mitarbeitenden bereits in der Probezeit oder im ersten Jahr kündigt.
In einer Umfrage zu Kündigungen vor dem ersten Arbeitstag gaben 21 Prozent der Befragten an, solche Fälle zu kennen, 9 Prozent nur bei bestimmten Stellenausschreibungen und 70 Prozent keine.
Werden Absagen oder frühe Kündigungen erfasst, lassen sich konkrete Anpassungen ableiten – etwa mehr Kontakt im Preboarding, klarere Informationen zu Aufgaben und Erwartungen oder eine frühere Einbindung ins Team.
Verbesserung setzt voraus, dass Rückmeldungen systematisch eingeholt werden. Sinnvoll sind ein kurzes Gespräch am Ende der ersten Woche, ein ausführlicheres nach rund einem Monat und ein Abschlussgespräch am Ende der vereinbarten Onboarding-Periode.
Aus den Antworten sollten konkrete Änderungen am Einarbeitungsplan, an den Inhalten der digitalen Begleitung oder an den Zuständigkeiten folgen – sonst bleibt die Rückmeldung folgenlos.
Checkliste für die ersten Wochen
Vor dem ersten Tag: Die Vertragsunterzeichnung startet das Preboarding. Unterlagen und Willkommensinformation bereitstellen; Unternehmen und künftige Abteilung vorstellen; Vorschau auf die erste Woche geben; Benefits und Netzwerke erläutern; wichtigste Ansprechpartner:innen nennen; Einarbeitungsplan erstellen; Arbeitsplatz einrichten und Grundausstattung bereitstellen; Buddy festlegen.
Am ersten Arbeitstag: herzliche Begrüßung; Übergabe von Ausstattung und Zugängen; Vorstellung im Team; feste Ansprechperson und Buddy kommunizieren; Tagesablauf nicht überladen; erste Orientierung zu Firma, Angebot und Programmen.
Erste Woche: Tages- und Wochenplan mit Schwerpunkten; Kennenlernen der Kolleg:innen; Überblick über Firma, Angebot und Programme; wichtigste Zuständigkeiten und Prozesse erklären; feste Check-ins mit Führungskraft und Buddy; Willkommenstag oder vergleichbares Austauschformat, falls vorgesehen; Zeit für Fragen einplanen.
Wochen zwei bis vier: schrittweise eigenständige Aufgaben übergeben; Lernpfade fortsetzen und den Stand überprüfen; wöchentliches Kurzfeedback einplanen; Integration ins Team aktiv fördern; Einarbeitungsplan bei Bedarf anpassen.
Verantwortlichkeiten, Feedback und Dokumentation: Führungskraft für Ziele, Aufgaben und Feedback; Buddy für Alltagsfragen und soziale Integration; Team für Kontakte und Zusammenarbeit.
Geplant sind wöchentliches Kurzfeedback, ein ausführlicheres Gespräch nach rund einem Monat und ein Abschlussgespräch am Ende der Onboarding-Periode.
Zu erfassen sind Kennzahlen wie Fluktuation in der Probezeit, Dauer bis zur Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Ergebnisse und Anpassungen werden schriftlich festgehalten.
Checkliste für die ersten Wochen – Vorbereitung und Umsetzung
- Vor dem ersten Tag: PreboardingVertragsunterzeichnung → Unterlagen, Willkommensinfo, Einarbeitungsplan, Arbeitsplatz einrichten, Buddy festlegen
- Erster ArbeitstagHerzliche Begrüßung, Ausstattung übergeben, Teamvorstellung, Tagesablauf nicht überladen, erste Orientierung zu Firma und Angebot
- Erste WocheTages- und Wochenplan mit Schwerpunkten, Kennenlernen der Kolleg:innen, Zuständigkeiten und Prozesse erklären, feste Check-ins, Zeit für Fragen einplanen
- Wochen 2 bis 4Schrittweise eigenständige Aufgaben, wöchentliches Kurzfeedback, Lernpfade prüfen, Integration aktiv fördern, Einarbeitungsplan anpassen
- Feedback & DokumentationWöchentliches Kurzfeedback, Gespräch nach einem Monat, Abschlussgespräch, Kennzahlen erfassen (Fluktuation, Time-to-Productivity, Zufriedenheit)


